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Boßeln 2012

Das Boßeln ist eine typische friesische Sportart, die bereits Mitte des 19. Jahrhunderts entstanden sein soll. Den Weg nach Lasfelde hat die Boßel-Kugel durch Detlef Fromme gefunden, der dieses Freizeit- vergnügen aus seiner Heimat mit an den Harz brachte. Es gehört daher auch zu den Aufgaben des Vorsitzenden, zum alljährlichen Boßeln einzuladen.

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Rd. zwanzig Teilnehmer sind dieser Einladung gefolgt und versammelten sich bei bestem Winterwetter am Sonntag, 12. Februar 2012 um 13.00 Uhr (mehr oder weniger pünktlich) am Vereinslokal Gasthaus Dernedde.
 
 
 
 
 
 
Boeln_2012_Bild_03.jpgEiner darf beim Boßeln nicht fehlen: der Friedmannsche Bollerwagen, der stets beim Transport von Heiß- und Kaltgetränken sowie anderer Leckereien gute Dienste leistet. Der Wagen und seine Besitzer wurden auf Weg zum Startpunkt von der Gruppe aufgenommen.
 
 
 
 
 
 
 
 
  
Am traditionellen Start „in der Klapper" wurden zunächst zwei Mannschaften gebildet und die Reihenfolge der Spieler bestimmt. Anschließend erläuterte Detlef nochmals kurz die Regeln: Die Mannschaften werfen abwechselnd, wobei jede Mannschaft von dem Punkt aus werfen muss, wo ihre Boßelkugel zuletzt liegen geblieben ist. Legt ein Werfer eine solche Weite vor, dass die gegnerische Mannschaft es nicht schafft, die eigene Kugel noch weiter zu positionieren, gibt es einen Punkt.
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Und schon ging es los. Anja legte einen Wurf vor, der die Kugel fast am Horizont verschwinden ließ, der erste Punkt schien fast sicher. Aber auch die anderen Spieler - hier Dirk - zeigten ihr Können. 
 
 
 
Boeln_2012_Bild_13.jpgSo ging es zügig zum ersten Versorgungspunkt. Der Verpflegungswagen sollte vor der Bergetappe etwas erleichtert werden.
 
 
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Nun wurden die Fänger (hier Willi und Detlef) weit voraus geschickt, denn in freier Feldflur wurden die Werfer mutiger und die erzielten Weiten immer größer.
 
 
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Kurze Unterbrechungen gab es nur, wenn Lotta Glatteis auf der Spielbahn erkannte und die Teilnehmer mit kräftigem Bellen warnte. Um Schaden von Lotta abzuwenden, wurde sie kurzerhand von Sandra „auf den Arm genommen". Das sah doch nach dem Beginn eine richtigen Freundschaft aus.
 
 
 
 
 
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Auch die anderen Bewohner des Wellbachtal, die Pferde, beobachteten das seltsame Treiben am Sonntag Nachmittag aufmerksam.
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Boeln_2012_Bild_22.jpgDer höchste Punkt der Strecke ist gleichzeitig der Wendepunkt. Nachdem dieser erklommen war bereiteten sich die Teilnehmer mit einer kleinen Pause auf den Rückweg vor.
 
 
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Dann ging es mit sportlichen Leistungen "bergab". Karl-Heinz zeigte, wie es gemacht wird.
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Aber Klaus nimmt nicht nur den Schläger in die linke Hand, er behält diese Technik auch beim Bosseln bei. 
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Nachdem die Ortslage wieder erreicht wurde, ging es mit weiten Würfen dem Ziel, der Brücke unter der Schnellstraße, entgegen.
 
 
 
 
 
 
 
 
Nach dieser sportlichen und gesellschaftlichen Höchstleistung ging es ins Vereinslokal zum gemeinschaftlichen Grünkohlessen. Dort wurde noch ein wenig gefachsimpelt. Das Bosseln 2012 war – wie immer – ein Erfolg und wir freuen uns auf die Einladung im nächsten Jahr!